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Vision vom KLIMACENT

Eine ökosoziale Kreislaufwirtschaft – Kostenwahrheit bei Energie, Lebensmittel und Ressourcenverbrauch  –  Ausführungsgesetze, welche eine Klimaneutralität sicherstellen.

Um diesen „Ziel-Zustand“  Schritt für Schritt voranzutreiben, gibt es Menschen und Organisationen, welche Verantwortung für ihre verursachten CO2-Emissionen übernehmen und ihre Werthaltung öffentlich dokumentieren.

unser konkretes Ziel:
WIr wollen  5 % der Bevölkerung/Wirtschaft für einen CO2-Kostenbeitrag gewinnen. Damit soll der strukturelle Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft auf Basis der erforderlichen Ausführungsgesetze beschleunigt und dauerhaft sichergestellt werden.

unsere Strategie:
Bündelung der einzelnen CO2-Kostenbeiträge in Projektfonds, welche unter Kontrolle von NGO’s und Umweltteams gezielt zur Umsetzung der örtlichen Klimaschutzprojekte verwendet werden.

Warum braucht es den Klimacent

  • Um gezielt regionale Klimaschutzprojekte in derFinanzierung zu unterstützen:
    – Crowdfunding von Bürgerprojekten
    – Basisfinanzierung für Kleinprojekte bzw. Studien, Startups, etc.
    – Restfinanzierung bei unzureichenden öffentlichen Förderungen
    – Aufstockung von Eigenmittel für EU-/Bundesförderungen
  • Um das Engagement und die Verbundenheit der Zivilgesellschaft zu stärken / zu potenzieren
  • Um den wirtschaftspolitischen Rahmen einer ökosozialen und klimaverträglichen Kreislaufwirtschaft voranzutreiben

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Zielgruppen vom Klimacent

  • Gemeinden, welche die Transformation zur Klimaneutralität beschleunigen wollen
  • Firmen/Organisationen, welche ihr Engagement für Klimaschutz/Nachhaltigkeit durch NGO‘s bestätigt haben wollen
  • Privatpersonen, die sich für ein gutes Leben für alle engagieren
  • NGO‘s und Vereine, welche die Plattform zur Stärkung ihres Anliegens und als Crowdfunding-Finanzierung für die Umsetzung ihrer Projekte verwenden
  • Berater und Dienstleister, welche über diese Plattform ihr Know-How für Firmen und Organisationen anbieten

gehen wir gemeinsam einen Schritt voraus

Aufruf an alle Entscheidungsträger*innen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft zur Übernahme der Eigen- und Mitverantwortung zur Umsetzung der Klimaneutralität 2040

Für eine ökosoziale Kreislaufwirtschaft brauchen wir auf allen Ebenen – Gemeinde, Land, Bund, EU und UNO – eine wirtschaftspolitische Grundlage. Alle- Personen, Organisationen, Firmen, Vereine – sind gefordert, dafür entsprechenden Druck zu machen. Besonders wirksam ist dabei die Gemeinde als kleinste politische Einheit:

WIr laden dich daher ein, unseren Aufruf durch einen entsprechenden Beschluss in deiner Organisation/deiner Gemeindevertretung zu unterstützen und durch deinen CO2-Kostenbeitrag zu untermauern bzw. zu legitimieren:

Zu unserem Aufruf

Wie der Klimacent entstanden ist

1999

Mit Beginn der Strommarktliberalisierung wurde von Johann Punzenberger als Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Eneuerbaren Energie Vorarlberg die Ökostrombörse entwickelt. Mit dem privaten Fördermodell war es möglich, dass Stromkund*innen en 1 Cent/kWh direkt an Ökostromproduzenten ihrer Wahl zuteilen konnten. Die Umsetzung erfolgte mit allen  Vorarlberger Stromhändlern.
2005 wird der Verein Ökostrombörse Salzburg und kurz danach der Verein Ökostrombörse Austria gegründet.

 

2014

In Vorarlberg wird die Kooperation einseitig durch die VKW beendet, um zukünftig ein eigenes Ökostromprodukt zu vertreiben. Es erfolgt die Neuausrichtung des Modells  bzw. die Erweiterung der Bemessungsgrundlagevom Stromverbrauch auf die selbst verursachten CO2-Emissionen. Basis dafür ist die zugekaufte Energie (Strom, Wärme, Mobilität)  sowie der Ressourcenverbrauch.

2018

Der Verein Ökostrombörse Austria wird auf KLIMACENT Austria umbenannt, um die Vernetzung für einen wirksamen Klimaschutz mit regionalen PartnerInnen und Umweltorganisationen voranzutreiben.

 

2020

Die AEEV sowie die KEM-Regionenen Alpbachtal, Sterngartl Gusental, Saalachtal, Almenland und Energie³ entwickeln zusammen – mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds – die österreichweit nutzbare Plattform für einen freiwilligen CO2-Kostenbeitrag. Damit soll einerseits den vielen engagierten KEM und KLAR-Regionen sowie von Umweltorganisationen eine eigenständige und zusätzliche Finanzierungsquelle für deren Projekten geboten werden. Andererseits soll über dieses alle verbindende und einheitliche Handlungsfeld eine Bewegung für eine gesetzliche Verankerung vom Klimaschutz gestärkt  – und eine sinnvolle Alternative für den CO2-Zertifikatehandel angeboten werden.